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Die Narrenfreunde Heuberg -
eine Narrengroßfamilie die aus der Not geboren wurde
Als die Anträge der Narrenvogtei Kolbingen und der Holzäpfelzunft Königsheim zu deren Aufnahme in den Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg von den Obrigkeiten dieses Narrenrings abschlägig behandelt worden waren, reifte auf dem Heuberg der sehnliche Wunsch heran, die Narrenvereine dieser Narrenlandschaft in einem eigenen Narrenring zu vereinen. Erstmals trafen sich die Großkopfeten mehrerer Narrenzünfte Ende 1982 im Sportheim in Renquishausen, um diesem Ansinnen endgültig Nägel mit Köpfen folgen zu lassen.
Nachdem eine Satzung ausgearbeitet worden war erklärten sich die Narrenvereine aus Bärenthal, Böttingen, Königsheim, Kolbingen, Reichenbach und Renquishausen bereit, sich unter dem Dach der Narrenfreunde Heuberg zu vermählen, nie den Aspekt aus dem Auge verlierend, die Eigenständigkeit einer jeden Mitgliedszunft in Frage stellen zu wollen.
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Das erste Präsidium setzte sich wie folgt zusammen:
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1. Präsident Hans Werner Hafen aus Renquishausen
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2. Präsident Hans Denz aus Königsheim
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Schriftführer und Kassier Hans Frech aus Königsheim
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Als Beisitzer fungierten:
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Lorenz Weite aus Böttingen
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Armin Harter aus Bärenthal
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Dieter Roddewig aus Kolbingen
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Robert Junker aus Reichenbach
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Noch am selben Abend erklärte sich die Narrenvogtei Kolbingen bereit, das erste Ringtreffen der Narrenfreunde Heuberg im Jahre 1984 durchzuführen. Anlass soll das 25-jährige Bestehen des Vereins sein. Ein „Spektakelum der Narretei“, wie es der Heuberg zuvor noch nie erlebt hatte.
Im Jahre 1986 schloss sich die Habermuszunft Bubsheim dem Ring an.
Unfassbar und erschüttert nahmen die Narren des Heubergs den Tod ihres 1. Präsidenten Hans Werner Hafen zur Kenntnis. Am 6. Juni 1990 mussten sie ihren Chef, ein echtes Vorbild und ein echter Freund, auf seinem letzten Weg begleiten. Noch heute sind die Mitgliedszünfte der Narrenfreunde Heuberg ihrem Gründungsvater zu großem Dank verpflichtet.
Doch die Narrenfreunde Heuberg gingen ihren Weg weiter. Es musste ja weitergehen, sicher auch im Sinne von Hans Werner Hafen.
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Aufgrund des regen Andranges weiterer Narrenzünfte zur Aufnahme in den Kreis der Narrenfreunde Heuberg wurden im Jahre 1993 die Muckaspritzer aus Mahlstetten, der Narrenverein Egesheim und die Wasserschöpfer aus Schwenningen den Narrenfreunden Heuberg angegliedert. 1996 folgten die Michelezunft Hartheim, die Haiberger Bettlblätz aus Heidenstadt, sowie die Bielbockerzunft aus Irndorf. Im Jahre 1998 reihten sich die Stäckle Buaba aus Hausen im Tal bei den Narrenfreunden Heuberg ein. Als letzter Zunft wurde den Glasbläsern aus Glashütte der Zutritt in die erlauchte Gesellschaft der Narrenfreunde Heuberg gewährt und somit war auch das Limit von 15 Mitgliedszünften erreicht. Diese Ringgröße ermöglicht noch die Durchführung gepflegter und überschaubarer Narrentreffen.
Aus beruflichen Gründen gab Hans Mattes das Amt des Ringpräsidenten nach 12 erfolgreichen Jahren am 05.Oktober 1991 bei der Generalversammlung im Gasthaus Rössle in Renquishausen ab. Als Reicher Deifel treibt er aber in den Reihen der Böttinger Narren bei den alljährlichen Ringtreffen noch wie vor sein Unwesen, was ihn als Narr und als Menschen auszeichnet. Hans Mattes gilt ein uneingeschränktes DANKSCHÄÄ der Narrenfreunde Heuberg.
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Die Pflege von altem Brauchtum und alten Sitten, sowie das bildliche Darstellen und das aktive Vorleben der Schwäbisch Alemannischen Fasnet in ihrer ganzen Vielfalt, ist oberstes Ziel der Narrenfreunde Heuberg!
Die bisherigen Narrentreffen der Narrenfreunde Heuberg
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1984 Kolbingen
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1985 Reichenbach
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1987 Böttingen
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1989 Bärenthal
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1992 Renquishausen
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1994 Königsheim
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1996 Bubsheim
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1997 Schwenningen
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1999 Kolbingen
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2000 Reichenbach
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2001 Böttingen
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2002 Renquishausen
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2003 Mahlstetten
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2004 Bärenthal
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2005 Irndorf
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2006 Glashütte
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2007 Schwenningen
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2009 Bubsheim
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